
Unter den Erneuerbaren ist Bioenergie die facettenreichste: Sie kann aus unterschiedlichen Rohstoffen mit verschiedenen Technologien erzeugt und in verschiedenen Anwendungsbereichen genutzt werden. Aus Gülle, Mist, Stroh oder Holz zum Beispiel lassen sich gasförmige oder flüssige Energieträger herstellen. Daraus wiederum kann man Strom, Wärme oder auch Treibstoff gewinnen. Diese Energiearten sind einfach speicherbar. Sie eignen sich daher gut, um den schwankenden Input aus Sonne und Wind auszugleichen.
Das heißt: Allein mit erneuerbaren Energien können wir das Stromnetz stabilisieren und die Energieversorgung sicherstellen. In Brandenburg, wo viele große Landwirtschaftsbetriebe angesiedelt sind, spielt Bioenergie eine entsprechend relevante Rolle.
Die rund 450 Biogasanlagen im Land verfügen über eine installierte elektrische Leistung von über 300 Megawatt (MW). 25 Biomethananlagen speisen gereinigtes Biogas in das vorhandene Erdgasnetz ein.
Auf einen Blick
| Biogas- und Biomethananlagen in Brandenburg | etwa 430 (installierte Leistung: ca. 333 MW) |
| Netto-Stromerzeugung von Biogasanlagen in Brandenburg | ca. 1,6 TWh |
| Festbrennstoffanlagen in Brandenburg | 25 (installierte Leistung: ca. 144 MW) |
| Klär- und Deponiegasanlagen in Brandenburg | 46 |
Quellen: Fachverband Biogas e.V.; Marktstammdatenregister; Land Brandenburg, Ministerium fpr Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE), Bioenergie
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