
Photovoltaik (PV) ist die Nummer 2 unter den erneuerbaren Energien in Deutschland. 2025 wurden 18,2 Prozent des hiesigen Stroms durch Solaranlagen erzeugt. Beim Ausbau der PV-Kapazitäten im Jahr 2025 lag Brandenburg im Vergleich zu den anderen Bundesländern auf dem sechsten Platz. Die Energiestrategie 2040 der Landesregierung in Potsdam hat das Ziel, die installierte Leistung bis 2030 auf 18.000 Megawatt (MW) zu steigern. Das wäre etwas mehr als eine Verdoppelung der Kapazitäten von 2025. Bis 2040 sollen es 33.000 MW werden.
Im Flächenland lassen sich dabei große Potenziale durch PV-Freiflächenanlagen erschließen, etwa auf wieder vernässten Moorflächen. Werden PV-Anlagen auf Agrarflächen mit schlechter Bodenqualität installiert, können sich diese regenerieren. Zudem bietet die Agri-PV, also die gleichzeitige Nutzung von Flächen für die landwirtschaftliche Pflanzenproduktion (Photosynthese) und die PV-Stromproduktion (Photovoltaik) ganz neue Möglichkeiten. Gleichzeitig finden hier Tiere gute Unterschlupfmöglichkeiten. In Berlin wiederum lassen die Dachflächen der Gebäude sich zur Gewinnung vor Solarstrom nutzen. Bei Neubau und Sanierung ist die Installation einer PV-Anlage seit 2023 Pflicht.
Auf einen Blick
| Installierte Leistung in Brandenburg | 8.861 MW (Stand Ende 2025, ca. 30 % Dach / 70 % Freifläche) |
| Stromerzeugung im Jahr 2025 (Brandenburg) | 6.019 GWh |
| Anzahl Haushalte, die damit rechnerisch versorgt werden könnte | 3,0 Millionen |
| Brandenburg: Energiestrategie 2040 | 18.000 MW installierte Leistung bis 2030 |
| Brandenburg: Energiestrategie 2040 | 33.000 MW installierte Leistung bis 2040 |
Quellen: Marktstammdatenregister; Statistik Berlin Brandenburg; Land Brandenburg, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE), Photovoltaik und Solarthermie
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