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Windenergie
17. Januar 2024
Windenergie: „Positive Entwicklung verstetigen“
2023 sind in Brandenburg 397 Megawatt (MW) Windleistung ans Netz gegangen. Trotz der positiven Entwicklung sind die Ziele für den Ausbau der Windenergie noch nicht erreicht, im Ländervergleich fällt Brandenburg zurück.
LEE-Position: Neue Rahmenbedingungen für Agri-PV und Freiflächen-PV in Landschaftsschutzgebieten
Mit der Neufassung der „Rahmenbedingungen für die Zustimmung zu Bebauungsplänen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in großräumigen Landschaftsschutzgebieten" vom 23.06.2026 hat das Brandenburger Umweltministerium (MLEUV) auf jahrelange Kritik reagiert. Der LEE Berlin-Brandenburg bewertet die Überarbeitung überwiegend positiv: Die Anhebung des B-Plan-Geltungsbereichs für Freiflächen-PV auf 75 ha und der Wegfall des FNP-Erfordernisses dürften Projekte in Landschaftsschutzgebieten erstmals praktisch realisierbar machen.
Solarausbau auf Freiflächen: Brandenburger Kommunen profitieren vom schnellen Ausbau der Sonnenenergie
Der Ausbau der Photovoltaik auf Freiflächen legt weiter deutlich zu: Im ersten Halbjahr 2026 wurden bundesweit 4.123 Megawatt (MW) neu installiert – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders dynamisch ist die Entwicklung in Brandenburg: Mit 692 MW Zubau (Vorjahr: 248 MW) wuchs die installierte Leistung hier fast drei Mal so stark wie im ersten Halbjahr 2025.
Windenergie in Brandenburg: Zubau stockt, obwohl die Zahl der Genehmigungen für neue Anlagen hoch ist – LEE warnt vor Gegenwind durch EEG-Novelle und Netzpaket des Bundes
Der Windenergieausbau in Brandenburg zeigt im ersten Halbjahr 2026 ein zwiespältiges Bild: Während deutlich weniger neue Anlagen ans Netz gingen, genehmigen die Behörden so viel neue Windenergieleistung wie nie zuvor. Der LEE warnt, dass die aktuellen Entwürfe der Bundesregierung zu EEG-Novelle und Netzpaket die Entwicklung der Erneuerbaren erheblich ausbremsen könnten.
BEE und LEE Berlin Brandenburg (LEE BB) fordern von Energieministerkonferenz klares Signal für Energiewende
Die Energieminister der Bundesländer kommen am 20. Mai auf Norderney unter dem Eindruck einer seit über zehn Wochen andauernden globalen fossilen Energiepreiskrise zusammen. Der BEE und der LEE BB fordern von der Runde ein klares Signal für die Energiewende.
Wind, Sonne, Biomasse – und die Wärme aus der Erde: Die Zukunft unserer Energieversorgung ist erneuerbar. Für das Gelingen der Energiewende sind die verschiedenen regenerativen Energien gleichermaßen wichtig.
Denn während Photovoltaik und Windstrom vom Wetter abhängig sind, liefern Geothermie und Bioenergie verlässlich und regelbare Energie. Der Brückenbauer zwischen den Energieträgern ist Wasserstoff.
Um die Sektoren Verkehr, Wärme und Strom ebenso wie die Industrie auf klimafreundliche Prozesse umzustellen, brauchen wir das Zusammenspiel der verschiedenen regenerativen Energiequellen.
Zugang zu sauberer und klimafreundlicher Energie ist dabei auch ein Standortfaktor: Regional erzeugte Energie ist günstig, hält die Wertschöpfung im Land und macht uns unabhängig von den fossilen Energiemärkten.